MenkesinMexico

Neue Lebensmittel…

Neues Land – neue Lebensmittel. Im Supermarkt schon ein paar Mal gesehen, aber bisher nicht gewusst, was es ist. Dank einer Freundin, die schon länger hier ist, weiss ich nun: Das ist eine Jicama Frucht, eine Wurzel, die in Zentral- und Südamerika eine lange Tradition hat. Und lecker ist sie auch noch.

Hier wird vor allem die Wurzelknolle verarbeitet. Man kauft sie ganz einfach als ganze Knolle im Supermarkt, nach kg, schneidet sie auf und kann sie entweder geraspelt mit Karotten mischen, einfach so essen, Chilli drauf machen, oder andere Gewürze und schon hat man eine super Zwischenmahlzeit. Ich habe sie hier auch schon bei Straßenverkäufern gesehen, die sie in Streifen geschnitten, mit Limettensaft und Chilisoße anbieten.Und natürlich Limettensaft, der bei fast keinem Gericht fehlen darf. Außerdem hat das Ding nur 40kcal/100 g und enthält viele Nährstoffe.

Nebeninfo: Die Blätter und Hülsen sind nicht essbar. Ihre giftigen Samen werden pulverisiert und als Pflanzengift verwendet. Der Stängel hat kräftige Fasern und lässt sich zur Herstellung von Fischernetzen verwenden.

 

Vom Abschied nehmen und Ankommen

Nach einer super Abschiedsparty in München, bei der weniger Tränen als Alkohol geflossen sind, war der 20. Mai dann umso emotionaler als wir uns in der Früh am Flughafen von Lena verabschiedet haben….wir werden „das Kind“ sehr vermissen, auch wenn die Technologie uns einen engen Kontakt erlaubt…

Daher war wahrscheinlich die Reise auch etwas beschwerlich und mit schwerem Herzen sind wir nach 28 Stunden in San Luis angekommen – hat alles gut geklappt, bis auf die übliche Verspätung ab Mexico City und dem fehlenden Koffer. Der wurde aber brav nachgeliefert. Hier haben wir uns schon an das mexikanische Zeitverständnis gewöhnt.

Nun sind wir also in unserem Zwischenheim gelandet – in der 13. Etage eines Hotels mit Zimmer/Küche und einem wunderbaren Ausblick auf die Stadt.

Natürlich haben wir gleich am nächsten Tag unser neues Heim besichtigt um zu schauen, wie der Baufortschritt aussieht und was soll ich sagen – es geht voran. Allerdings sind wir froh, dass sich auch die Containerlieferung etwas nach hinten zieht, sodass die Bauarbeiter etwas mehr Zeit haben. Immerhin Wassertank und Gastherme sind installiert und die ersten Fensterrahmen gesetzt. An allen Ecken wird gewerkelt und wir können uns schon vorstellen, wie es mal aussehen wird, wenn alles fertig ist. Wann immer das auch ist.

Ab Donnerstag finden im Golfclub, wo wir wohnen werden, die San Luis Potosí Open statt, das Spektakel werden wir uns mal anschauen und Carsten meinte natürlich gleich: Nächstes Jahr machst Du dann mit und kassierst das Preisgeld. Hahaha, guter Scherz! Aber so haben wir die Gelegenheit uns den Platz mal in Ruhe anzusehen und dann werde ich irgendwann mit den Golfstunden loslegen…

Hasta luego!