MenkesinMexico

Endlich im Haus angekommen

Nun, das war eine spannende Erfahrung, aber nun sind wir in unserem Haus angekommen….Es gab ein paar aufregende Tage rund um den Einzug. Leider war noch nicht alles fertig als die Möbel kamen, aber nach 6 Wochen Hotel konnten wir es kaum erwarten. Carsten musste arbeiten, also habe ich mir morgens nochmal schnell herausgeschrieben, wie die Zimmer auf Spanisch heissen und dann tauchte das Team mit 8 Umzugshelfern auf. Pünktlich und motiviert! Und ich war innerhalb von 10 Minuten überfordert. Liste in der Hand, auf der ich die Kistennummer suchen musste, dann überlegen, was ist da drin gewesen und vor allem, wo gehört das hin, auf Spanisch erklären was das ist und wohin damit….Zwischendurch der neugierige Mann, der wissen wollte, wie es läuft und deutsche Expat-Ehefrauen, die mal schnell schauen wollten, was hier so passiert und Kisten, die irgendwie nicht beschriftet waren oder einfach hiessen: Regal. 250 Kisten und 8 Stunden später war alles im Haus und die wichtigsten Sachen aufgebaut – selbst das IKEA Ecksofa wurde mit 5 Mann in 3 Stunden aufgebaut. Nur bei Omas Schrank haben sie kapituliert, den hat Carsten dann aufgebaut. Bis auf 1-2 Gläser ist alles gut angekommen und jetzt alles soweit seinen Platz.

Seitdem waren immer wieder Handwerker da weil es noch etwas zu richten gibt und ich versuche zu verstehen, was sie wollen…. einiges haben wir gelernt: Wichtigstes Untensil bei Regen ist Wischmop und Tücher – denn der Weg zum Haus scheint gerade zu sein, ist aber etwas abfallend – natürlich in Richtung Haustür und da man locker 2 Süddeutsche Wochenendausgaben unter der Tür hindurchschieben kann, kommt das Wasser da dann auch gut rein:-)

Arbeitszimmer und Gästezimmer Nr. 2

 

Um Einbrecher brauchen wir uns auch keine Sorgen zu machen. Unsere riesige Holzhaustür kann auch nicht geöffnet werden, wenn sie nicht verschlossen ist, sie ist so dermaßen verzogen, dass Besuch prinzipiell durch die Garagentür kommen muss. Wir warten natürlich auf den Handwerker – der kommt, oder auch nicht.

Der Blick vom Eingang ins Haus ist schon gewaltig:

Im ersten Stock sind Gästezimmer, Medienraum, Arbeitszimmer und Wäscheraum untergebracht – und das Muchachazimmer…

Die Schiebetüren am Haus sind auch speziell. Sie sind nicht immer einfach aufzumachen und der Schließmechanismus fällt auch gerne mal aus dem Rahmen, aber es gibt Fliegengitter! Die wiederum nichts nützen, wenn der Mensch, der die Alarmanlage eingebaut hat, die Kontakte an den Türen so positioniert hat, das das Fliegengitter eben nur noch fast zugeht….

Noch größere Waschmaschinen und Trockner gabs leider nicht…

Besonders spannend war es Telefon und Internet zu bekommen – Festnetz ist eigentlich nicht so wichtig, aber wir brauchten die Leitung für die Alarmanlage und nach Beantragung des Anschlusses dauert es normalerweise (mas o menos) 6 Tage  – bei uns 20 Tage, weil es hat ja geregnet und die Telefongesellschaft damit beschäftigt war andere Dinge zu tun. Was man halt so machen muss als Telefongesellschaft wenn es regnet. Jedenfalls kam der Mensch irgendwann und ich stand schon mit Handy parat um die WLAN Zugänge einzurichten. Aber er wollte zunächst sehen, was gemacht werden muss. Keine Leitungen im Haus – also Leitungen kaufen. Voy a volver manana, bin morgen wieder da. Oder auch nicht. 2 Tage später wieder aufgetaucht und angefangen, meterweise Kabel zu verlegen. Alles fertig, aber nutzen kann man es erst 72 Stunden später. Voy a volver! Ich komme wieder… leider spielte da gerade Mexico und dann wars das erstmal. Und am nächsten Tag kam er nicht mehr in die Anlage, weil er zu spät an Nachmittag kam und bis 18 Uhr nicht mehr fertig würde – nun gut, dann eben wieder einen Tag später – und hey, seitdem haben wir Internet und Telefon.

Das ist eigentlich der Medienraum, aber unser TV ist im Wohnzimmer, daher ist das Sport-, und Bügelzimmer…

Aber nun sind wir soweit eingerichtet, der Grill ist bereits im vollen Einsatz und ich besorge die letzten Sachen fürs Haus. Ich freue mich, dass der Steinfussboden die gleiche Farbe hat, wie der Staub, den es hier massenweise gibt, da sieht man ihn nicht gleich so stark!  Unser Roboterstaubsauger ist freudig im Einsatz und in den nächsten Tagen kommt der Gärtner und so werden wir hoffentlich bald auch Pflanzen haben.

Die Besitzerin des Gartencenters hat Bilder vom Haus gemacht, morgen fahre ich dann Blumen mit ihr aussuchen und dann wird alles geliefert und eingepflanzt – Liefern und Einpflanzen kostet ca. 600 Peso bei 2 Mann Arbeit  – das sind 30 Euro….+ das übliche Trinkgeld, das man überall zahlt. Die Preise für Dienstleistungen sind echt der Hammer und man muss sich daran gewöhnen, dass 5 Peso Trinkgeld beim Tanken völlig in Ordnung sind. Umgerechnet 25 Cent. Bei einem Gehalt von 100 Peso am Tag für einfache Arbeiter ist das dann schon ok.

Das Esszimmer – wer weiss, wie groß der Tisch in unserer Wohnung in München ausgesehen hat, kann sich die Größe vorstellen

Unsere Küche mit wirklich viel Platz..

 

Hasta luego!

2 Kommentare

  1. Hola! Sieht richtig schön wohnlich aus. Platz habt ihr ja jede Menge. :)) Wie sieht denn der Garten aus? Ihr steht doch quasi mit einem Bein dann auf dem Golfplatz, oder? Besos, V

    1. Wir können von der Haustür auf das 15. Loch schauen:-) Unser Garten selbst ist nicht so groß und damit auch weniger Arbeit für den Gärtner!!!

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